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Studien­struktur & Studieninhalte

Vertiefungsschwerpunkte

Der Vertiefungsschwerpunkt ist englischsprachig und beinhaltet Ver­an­stal­tun­gen des internationalen Masterstudiengangs Spatial Plan­ning for Regions in Growing Economies (SPRING) der Fakultät. Die Ver­an­stal­tun­gen setzen sich u.a. mit räumlicher Planung, Infrastruktur, Landnutzung, Umwelt und Klimawandel in Entwicklungs- und Schwellenländern auseinander.

Im Rahmen des Vertiefungsschwerpunktes werden in theoriegeleiteter Form und anhand aktueller Fallstudien Konzepte, Zielsetzungen, institutionelle Arrangements und Verfahren der strategischen räumlichen Entwicklung und Steuerung auf der lokalen, regionalen und großräumigen Maßstabsebene behandelt. Dabei kommt dem komplementären Zusammenwirken formeller und informeller kooperativer Ansätze und Verfahren insbesondere mit Blick auf Akzeptanzerfordernisse eine besondere Bedeutung zu. Die inhaltliche thematische Ausrichtung orientiert sich nach aktuellen Fragestellungen, beispielsweise in den Bereichen Klimawandel, erneuerbare Energien und stadtregionale Wirtschaftsförderung.

Vor dem Hintergrund sich verändernder räumlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen stellt der Schwerpunkt den verantwortlichen Umgang mit der städtebaulichen Qualifizierung und Stadtgestaltung sowie der Stabilisierung innerstädtischer und suburbaner Quartiere in den Vordergrund. Die Vertiefung Städtebau befasst sich mit dem theoretischen und praktischen Wissen dieser vielschichtigen Herausforderungen und entwickelt auf dieser Basis Konzepte für zukunftsfähige Strategien. Besonderer Wert wird dabei auf die verschiedenen Maßstabsebenen, die Methoden und Prozesse städtebaulicher Qualitätssicherung gelegt.

Im Rahmen dieses Schwerpunktes wird ein Spektrum unterschiedlicher Lehrveranstaltungen zu den Themenfeldern Freiraum-, Landschafts- und Umweltplanung angeboten. Im Zentrum stehen dabei aktuelle Themenfelder (wie z. B. die An­pas­sung an den Klimawandel), instrumentelle (Wirksamkeit von Planungsinstrumenten) wie auch methodische Aspekte (Modellierung, Entwurfs-, Planungs- u. Forschungsmethoden).

Kennzeichen dieses Schwerpunkts ist die forschungsorientierte Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen der Raum- und Mobilitätsentwicklung. Im Zentrum stehen die intensive Beschäftigung mit theoretischen Konzepten und methodischen Instrumentarien der Raum- und Mobilitätsforschung, die Entwicklung und Aufbereitung von Forschungsfragen, das Verfassen wissenschaftlicher Texte und die Interpretation empirischer Befunde.

Gegenstand des in Kooperation mit der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund angebotenen Schwerpunktes ist das Management integrierter Wohn- und Gewerbeimmobilien. Entsprechend des zentralen Lebenszyklusansatzes werden die Methoden und In­stru­men­te zur Planung, Entscheidung und Steuerung von Immobilien sowohl in der Entwicklungs- als auch in der Nutzungsphase vorgestellt und angewandt.

Der gemeinsam mit der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund und dem Institut für Berg- und Energierecht an der Ruhr-Universität Bochum angebotene Schwerpunkt greift die aktuellen Zielsetzungen für einen Umbau des deutschen Strom- und Wärmeversorgungssystems und der eingeleiteten Entwicklungsprozesse im Rahmen der Energiewende auf. Schwerpunkte sind hierbei zum einen die raumbezogenen Planungsprozesse auf kommunaler und regionaler Ebene zur Ermittlung und Umsetzung der erforderlichen Flächen, Standorte und Trassen, zum anderen die Aufstellung von integrierten Entwicklungsplänen als Abstimmungsprozess zwischen den unterschiedlichen Akteuren aus den Bereichen der Fachplanung Energie sowie aus der räumlichen Gesamtplanung.

Der Vertiefungsschwerpunkt ist englischsprachig und basiert auf dem Verständnis der Planung als multidisziplinäre Disziplin. Internationale Theo­ri­en des Strukturwandels und der räumlichen Transformation sollen mit der Gov­er­nance-Praxis in Städten und Regionen in Verbindung gebracht werden. Inhaltliche Schwerpunkte sind u.a. europäische Erfahrungen in Transformationsprozessen, innovative Strategien für traditionelle Industrieregionen oder die Ökonomie des Strukturwandels.