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Dort­mun­der Konferenz

Archiv

Hier finden Sie Infomaterialien und wei­te­res über die ver­gang­enen Jahre der Dort­mun­der Konferenzen.

Am 17. und 18. Februar 2020 findet an der Fa­kul­tät Raum­pla­nung die 5. Dort­mun­der Konferenz Raum- und Plan­ungs­forsch­ung statt.

Die Dort­mun­der Konferenz Raum- und Plan­ungs­forsch­ung wird von der Fa­kul­tät Raum­pla­nung der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund ge­mein­sam mit der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) und dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) ver­an­stal­tet.

Die Konferenz steht unter dem Motto: "Räu­me neu denken - Planung in einer Welt im Wandel"

Die Beiträge, wel­che für die Dort­mun­der Konferenz 2020 aus­ge­wählt wurden, haben wir in ei­nem Book of Abstracts für Sie zu­sam­men­ge­fasst.

Zusätzlich wird es dieses Jahr wieder eine Student Poster Session ge­ben, in der Bachelor- und Masterstudierende ih­re Arbeiten prä­sen­tie­ren. Diese wird am Dienstag, den 18.02.2018, im Anschluss an die Mittagspause statt­finden. Die Beiträge zur Student Poster Session haben wir eben­falls für Sie in ei­nem Postersession-Book of Abstracts zu­sam­men­ge­fasst.

Am 05. und 06. Februar 2018 fand an der Fa­kul­tät Raum­pla­nung zum 4. Mal die Dort­mun­der Konferenz Raum- und Plan­ungs­forsch­ung statt.

Die Dort­mun­der Konferenz Raum- und Plan­ungs­forsch­ung wird von der Fa­kul­tät Raum­pla­nung der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund ge­mein­sam mit der Akademie für Raumforschung und Landesplanung ver­an­stal­tet.

Auf der diesjährigen Dort­mund Konferenz „Die Große Trans­for­ma­tion – Her­aus­for­de­rung und Chance für die Raum­pla­nung“ diskutierten 199 Teil­neh­mer aus Wis­sen­schaft, Planungspraxis und Politik sowie zahl­reiche Stu­die­ren­de über zwei Tage wie urbane Räu­me, Städte und Regionen zu Motoren des sozial-ökologischen Wandels wer­den kön­nen, wel­che Akteure dabei eine zentrale Rolle spielen und wie der räumliche Transformationsprozess planerisch gestaltet wer­den kann.

Prof. Dr. Zimmermann, Dekan der Fa­kul­tät Raum­pla­nung und Leiter des Fachgebiets Europäische Planungs­kulturen und Frau Prof. Dr. Baumgart, ehemalige Lei­te­rin des Fachgebiets Stadt- und Regional­planung eröffneten die Konferenz und wiesen auf die drängenden Fragen hin, die das The­ma aus Sicht der räumlichen Planung und Ent­wick­lung prägen: Wie kön­nen Städte, Quartiere, Regionen oder Agglomerationen zu Motoren der Trans­for­ma­tion wer­den, und wie kann räumliche Planung sie hierbei un­ter­stüt­zen und selbst die Weichen stellen? Welche Akteure braucht es hierzu, und wel­che Strukturen befördern ge­mein­sa­mes Handeln in Planung, Politik und Gesell­schaft? Und wie kann sichergestellt wer­den, dass die gesellschaftliche Trans­for­ma­tion mit der Ori­en­tie­rung auf Nach­hal­tig­keit und soziale Gerechtigkeit einhergeht?

Prof. Dr. Messner, Vorsitzender des WBGU und Di­rek­tor des Instituts für Entwicklungspolitik, stellte in sei­nem keynote-Vor­trag „great transformation towards sustainability – urban challenges“ die globalen Heraus­forde­rungen in den Fokus, ins­be­son­de­re die Urbanisierung im Sinne einer nachhaltigen Ent­wick­lung und unter den gegebenen ökonomischen Be­din­gun­gen zu steuern. Urbane Regionen seien sowohl Treiber als auch selbst be­trof­fen vom globalen Umweltwandel. Geschwindigkeit, Ausmaß und Eigenart („speed, scale and face“) kennzeichnen Urbanisierung weltweit. Sie be­stim­men die Heraus­forde­rungen der Ent­wick­lung von Infrastrukturen, des Zugangs zu bezahlbarem Wohnraum, Ar­beit oder medizinischer Ver­sor­gung, zu Wasser, Lebensmitteln und auch zu Entscheidungsprozessen.

Im Verlauf der Konferenz ging es in zahl­rei­chen Sessions um konkrete Ansätze der räumlichen Planung und um künftige Planungsparadigma, die die Diskussion um die große Trans­for­ma­tion prägen. In acht thematischen Tracks, ins­ge­samt 21 Sessions und an sieben „Roundtables“ fanden über 80 Vorträge nationaler und internationaler Re­feren­tin­nen und Referenten statt. Erst­ma­lig wurde auch eine Student Poster Session in Ko­ope­ra­ti­on mit der Fachschaft der Fa­kul­tät Raum­pla­nung ver­an­stal­tet, in welcher Stu­die­ren­de die Mög­lich­keit hatten ih­re For­schungs­er­geb­nis­se aus Ab­schluss­ar­bei­ten oder Projektarbeiten vorzustellen. Von inno­va­ti­ven Ansätzen in Stadtregionen über neue Konzepte für Mo­bi­li­tät und Verkehr bis zu inter­natio­nalen und eu­ro­pä­isch­en Per­spek­tiven der Raum­pla­nung war das Angebot an Diskussionsrunden und Vorträgen ins­ge­samt sehr vielfältig.

Den Abschluss der Dort­mun­der Konferenz 2018 gestaltete Frau Prof. Dr. Baumgart mit ei­nem Vor­trag zu „Transformers – Reflexionen über Wandlungen in Raum und Gestalt“. Im Rah­men des Jubiläums „50 Jahre Raum­pla­nung“ wurde auf einer abschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Prof. Dr. Wiechmann die Ent­wick­lung der Fa­kul­tät Raum­pla­nung Revue passiert.


Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und Teil­neh­men­den für die abwechslungsreichen Vorträge und den spannenden Aus­tausch!

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an dortmunder-konferenz.rptu-dortmundde

Am 22. und 23.02.2016 fand an der Fa­kul­tät Raum­pla­nung die 3. Dort­mun­der Konferenz Raum- und Plan­ungs­forsch­ung statt.

Das The­ma der Konferenz lautete: "Raummuster - Struk­tur, Dynamik, Planung".

Zudem kön­nen Sie das Konferenzprogramm sowie das Book of Abstracts herunterladen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an dortmunder-konferenz.rptu-dortmundde.

Die Fa­kul­tät Raum­pla­nung der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund ver­an­stal­tet ge­mein­sam mit der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) am 13./14. Februar 2014 die Dort­mun­der Konferenz Raum- und Plan­ungs­forsch­ung, diesmal zum The­ma „Daseinsvorsorge in der Raum­pla­nung“.

Diese Konferenz ist die zweite in unserer Konferenzreihe zu in­ter­dis­zi­pli­nä­ren The­men der raum- und planungsbezogenen For­schung, die in ei­nem zweijährigen Turnus stattfindet. Mit dem aktuellen Konferenzthema möchten wir zum einen die großen Heraus­forde­rungen der Sicherung  von Dienstleistungen der Grundversorgung der Bevölkerung in allen Teilräumen Deutschlandsaufgreifen und diese im inter­natio­nalen Kontext be­trach­ten.

Parallele Ent­wick­lungen einer wachsenden und einer schrumpfenden Bevölkerung in urban und ländlich geprägten Räumen finden sich unter vielfältigen Be­din­gun­gen und berühren damit existenzielle Fragen der Grundversorgung. Dazu gehören bei­spiels­weise Bil­dung, Gesundheit, Woh­nen oder öffentlicher Verkehr, aber auch die Sicherung und intelligente Vernetzung technischer Dienstleistungen wie Ver- und Entsorgung (Energie, Wasser, Abfall), Hochwasserschutz, Verkehrsinfrastruktur und –dienstleistungen. Es sollen Fragen wie Er­reich­bar­keit, Zugriff und Tragfähigkeit von Dienstleistungen ebenso the­ma­ti­siert wer­den, wie deren Qualitätsanforderungen und Mindeststandards, um Wettbewerbsfähigkeit, Attraktivität und Lebensqualität aufrechtzuerhalten. Auch gilt es Er­fah­run­gen mit neuen Organisationsformen und Akteursnetzwerke im Spannungsfeld der Aufgabenbewältigung durch die öffentliche Hand und Privatisierung, Markt und Wett­be­werb ein­schließ­lich bürgerschaftlichen Engagements aus­zu­tau­schen und hier ggf. von inter­natio­nalen Beispielen zu lernen.

Die inter- und trans­disziplinär ausgerichteten Aufgabenfelder und Tätigkeitsbereiche in der Raum­pla­nung sind geeignet, sich aus un­ter­schied­lichen planungs- und entscheidungstheoretischen Per­spek­tiven mit diesen The­men auseinander zu setzen und mit anderen Raumwissenschaften in einen Dialog darüber einzutreten.

Kontakt: dortmunder-konferenz.rptu-dortmundde

Das The­ma der Dort­mun­der Konferenz, die am 09. und 10. Februar 2012 stattfand, lautete

„Mobilitäten und Immobilitäten - Men­schen . Ideen . Dinge . Kulturen . Kapital“.

Die Ent­wick­lung und der Wandel von Mobilitäten, d.h. der Beweglichkeit von Men­schen , Dingen und Ideen, sind ein wesentlicher Schlüssel zum Ver­ständ­nis weltweit zu beobachtender räumlicher Transformationen. Dies gilt sowohl für groß- als auch für kleinräumige und alltägliche Be­we­gung­en von Men­schen, aber auch von Pflanzen und Tieren, von Kapital, Gütern, In­for­ma­ti­onen und Ideen.

Mo­bi­li­tät und Immobilität sind gerade in unserer hypermobilen globalisierten Welt eng mit­ei­nan­der verbunden und bedingen einander. Sie stehen in einer engen und spannungsreichen Wechselbeziehung, die die sozialräumliche Ent­wick­lung und Gestalt der Städte und Regionen entscheidend prägt. Vor allem die wichtigsten Bewegungsmaschinen wie Handys, Computer, Flugzeuge, Schnellzüge etc. benötigen ungeheuer komplexe, räumlich fixierte und raumgreifende tech­ni­sche Infrastrukturen, jedoch hat die virtuelle Mo­bi­li­tät die physische Mo­bi­li­tät nicht ersetzt.

In der westlichen Gesell­schaft wird die räumliche und soziale Immobilität häufig als Desintegration und Exklusion angesehen, wäh­rend freiwillige Immobilität bereits als Ausdruck von Luxus verstanden wer­den kann, den sich nur Privilegierte leisten kön­nen. Durch Mobilitäten ergeben sich somit neue lokale Machtverhältnisse und Gestaltungsansprüche.

Die Beziehung und der Wandel von Immobilitäten sind eng verknüpft mit technologischen, ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Veränderungsprozessen, die Einfluss auf räumliche Planung haben.

Im Rah­men der Konferenz wurden mehr als 60 Vorträge in deutscher und englischer Sprache gehalten. Diese befassten sich mit räumlichen Artikulationen und Manifestationen des spannungsreichen Verhältnisses von Mobilitäten und Immobilitäten auf ver­schie­de­nen räumlichen Ebenen. Dabei wurden sowohl theoretische und empirische Bezüge un­ter­sucht als auch planerisch-konzeptionell orientierte Per­spek­tiven eingenommen.

Die Beiträge der Konferenz wer­den An­fang 2013 in ei­nem Tagungs-Sammelband mit dem Titel "Im/Mobilitäten" in der Blauen Reihe der Fa­kul­tät Raum­pla­nung ver­öf­fent­licht.

in Ko­ope­ra­ti­on mit

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