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Projekt­studium

Entwürfe

Städte­bau­liches Entwerfen ist eine Kernkompetenz der in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Aus­bil­dung an der Fa­kul­tät Raum­pla­nung. Die Städtebaulichen Entwürfe beinhalten die Erarbeitung einer integrierten und räumlich konkreten Entwicklungsoption für ein Plangebiet in un­ter­schied­lichen Maßstabsebenen, vom räumlichen Leitbild bis zum städtebaulichen Kon­zept.

Im dritten und vierten Se­mes­ter entwerfen die Stu­die­ren­den eine zukünftige, räumliche Vorstellung für ein reales Plangebiet in oder in der Nähe von Dort­mund. Aufbauend auf einer Analyse des Raumes wird ein Leitbild für zukünftige Planungen ent­wi­ckelt und dieses in ei­nem Rahmenplan aufgezeigt und konkretisiert. Für einen Teilraum des Plangebietes wird dann ein Gestaltungsplan im Maßstab 1:1.000 entworfen, das landschaftsplanerische, verkehrsplanerische, gestalterische und städte­bau­liche Aspekte berücksichtigt. Das Kon­zept wird in einen Bebauungsplanentwurf mit städtebaulicher Begründung umgesetzt. Die Stu­die­ren­den arbeiten über zwei Se­mes­ter an zwei Tagen in der Woche in Kleingruppen von drei bis fünf Per­so­nen zu­sam­men. Die studentische Eigenarbeit wird durch Betreuungsangebote und eine Vorlesung zu fach­li­chen Grund­la­gen sowie ver­tie­fen­den Inputs zu Arbeitsschritten und Fachplanungen begleitet.

Im alternativ zu ei­nem Übungsmodul wählbaren Städtebaulichen Entwurf III wer­den über ein Se­mes­ter vertiefende analytische und konzeptionelle Fähigkeiten vermittelt. Die Aufgaben umfassen die Leitbildentwicklung, den Rah­men- und Gestaltungsplan sowie die Vertiefung stadtgestalterischer Aspekte. Die Teil­nah­me an stu­den­tischen Wettbewerben ist häufig Teil der Aufgabenstellungen.

Die Städtebaulichen Entwürfe wer­den in Kleingruppen von drei bis fünf Stu­die­ren­den erstellt und durch Lehrende un­ter­schied­li­cher Fachdisziplinen betreut. Aufbauend auf den Planwerken wer­den die Entwürfe im Rah­men einer Disputation von den Stu­die­ren­den präsentiert und verteidigt.

Der Städtebauliche Entwurf fördert

  • die Aus­ei­nan­der­set­zung mit dem Raum in der zwei­ten und dritten Dimension
  • Kennt­nisse über fachliche Nutzungsansprüche, Nutzungssynergien und -konkurrenzen
  • die analytische Aus­ei­nan­der­set­zung und Bewertung eines Raums und Ableitung konzeptioneller Maß­nahmen
  • das integrierte Denken un­ter­schied­li­cher Fachinhalte
  • gestalterische Aspekte und Entwurfsqualitäten anhand von Plänen

 

Der Städtebauliche Entwurf findet An­wen­dung

  • als ei­gen­stän­dige Ar­beits­grund­lage städtebaulicher Projektentwicklung
  • als Grundlage und Voraussetzung formeller Planarten (FNP und B-Plan)
  • zur Transparenz und Kom­mu­ni­ka­ti­on komplexer förmlicher Genehmigungsverfahren für Bestandsgebiete und Neubaugebiete.

 

 

Beispiele für Entwurfsthemen

  • Garten der Generationen in Dort­mund Wickede
  • Klimagerechte Stadtteilentwicklung in Dort­mund Hacheney
  • Zwischen Fluss und Stadt. Die Ent­wick­lung des Umfeldes der Rohrmeisterei Schwerte
Arbeitsgruppe erarbeitet einen Entwurf