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Studien­struktur & Studienverlauf

ab Wintersemester 2025/26

Die Module im achtsemestrigen Bachelor of Science lassen sich in mehrere Modulgruppen einteilen. Den größten Teil deines Studiums bilden Städtebauliche Projekte und Entwürfe. Je nachdem, ob du im weiteren Studienverlauf einen städtebaulichen Schwerpunkt wählst, umfassen sie zwischen 72 und 80 Leistungspunkten. Hier übt ihr das in den Vorlesungen erlernte Wissen gleich in Kleingruppen ein und entdeckt die praktische Relevanz des Gelernten. 

In den ersten Semestern lernst du neben den Grundlagen der Raumplanung auch Vieles über Arbeits- und Forschungsmethoden. In der zweiten Hälfte des Studiums erfährst du dann mehr zu einzelnen Sektoren der Raumplanung wie Klimaanpassung und Risikomanagement, Landschaft und Umwelt, Energie, Verkehr oder Wohn- und Gewerbeimmobilien und lernst Vieles über die Zusammenhänge aller Planungsinhalte. Semester für Semester wird dein Bild von den Zusammenhängen aller Planungsthemen immer vollständiger.

Vor allem in der zweiten Hälfte des Studiums nehmen deine Wahlmöglichkeiten zu. Neben den Projekten, die du inhaltlich frei wählen kannst, gibt es verstärkt Module zur individuellen Vertiefung in Bereichen, die Dich besonders interessieren.

Was ist ein Modul?

Im Studium ist ein Modul eine Lehr- und Lerneinheit, die meist aus mehreren thematisch zusammenhängenden Ver­an­stal­tun­gen besteht. Das können z.B. Vorlesungen, Übungen oder Seminare Sein. Die meisten Module umfassen ein Semester.

Übersicht der Module

Projekte und Entwürfe (72-80 LP)

  • Modul 2: A-Projekt
  • Modul 3: F-Projekt
  • Modul 4: Entwurf I/II
  • Modul 5: Entwurf III (Wahlpflicht, alternativ Modul 25)

Grundlagen der Raumplanung (22 LP)

  • Modul 1: Einführung in die Raumplanung
  • Modul 6: Raum und Wirtschaft
  • Modul 7: Raum und Gesellschaft
  • Modul 12: Raum, Recht und Verwaltung

Arbeits- und Forschungsmethoden (22 LP)

  • Modul 8: Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Modul 9: Geoinformation und Planungskartographie
  • Modul 10: Digitalisierung und Visualisierung

Integrierende Raumplanung (18 LP)

  • Modul 11: Räumliche Gesamtplanung
  • Modul 13: Bodenpolitik
  • Modul 14: Bau­leit­planung

Querschnittsmodule (30 LP)

  • Modul 15: Allgemeine Planungs­theorie
  • Modul 16: Theorie der Raumentwicklung
  • Modul 17: Raumplanerische Methoden, Verfahren und In­stru­men­te
  • Modul 18: Raumplanung International
  • Modul 19: Stadterneuerung und Quartiersentwicklung

Sektoralplanungen (30 LP)

  • Modul 20: Energie und Nachhaltigkeit
  • Modul 21: Klimawandelanpassung und Risikomanagement
  • Modul 22: Verkehr und Mobilität
  • Modul 23: Landschaft und Umwelt
  • Modul 24: Wohn- und Gewerbeimmobilien

Individuelle Vertiefungen (38-46 LP)

  • Modul 25: Übungsmodul (Wahlpflicht, alternativ Modul 5)
  • Modul 26: Studium Fundamentale
  • Modul 27: Aktuelle Fragen der Raumplanung
  • Modul 28: Praxisphase
  • Modul 29: Bachelorarbeit

Studienverlauf

Die 29 Module des Studiengangs sind auf acht Semester verteilt. Pro Semester sind etwa 30 Credits vorgesehen. So bleibt die Arbeitsbelastung während des Studiums möglichst gleichmäßig.

Im ersten Semester belegst du unter anderem das Modul „Einführung in die Raumplanung“ sowie das „Anfänger:innen‑Projekt“. Hinzu kommen die Vorlesung und Übung zu „Methoden der empirischen Sozialforschung“, das Modul „Geoinformation und Planungskartographie“ sowie die zwei Vorlesungen aus dem Modul „Räumliche Gesamtplanung“. Die Lehrveranstaltungen der anderen Semester findest Du unten in der Grafik zur Studien­struktur.

Einen Überblick über die jeweiligen Lehrinhalte, Lernziele und Prüfungen der einzelnen Module bekommst du im Modulhandbuch. Wenn du sehen möchtest, in welchem Turnus die einzelnen Module angeboten werden und welche Lehrveranstaltungen dazugehören, kannst du in LSF nachschauen. Dort werden alle Ver­an­stal­tun­gen angezeigt, die angeboten werden. Über LSF meldest du dich auch für Übungen und Seminare an. Vor dem ersten Semester musst du dich darum allerdings noch nicht kümmern. Zu Studienbeginn erfährst du, für welche Ver­an­stal­tun­gen eine Anmeldung erforderlich ist. Vor dem Start musst du also nichts weiter tun – außer dich auf dein Studium freuen!

Was ist LSF?

LSF steht für „Lehre, Studium und Forschung“ und ist das offizielle Vorlesungsverzeichnis de TU Dortmund. Es dient dir zur Organisation des Semesters, weil du Einsicht in alle Lehrveranstaltung hast, dir deinen Stundenplan erstellen kannst und dich für Seminare und Übungen anmelden kannst.

Die Grafik zur Studien­struktur ist als Orientierung gedacht. Sie zeigt einen möglichen Ablauf des Studiums. Du bist nicht verpflichtet, die Module genau in dieser Reihenfolge zu belegen. Die meisten folgen in den ersten drei bis vier Semestern weitgehend der vorgeschlagenen Abfolge und gestalten den Studienverlauf später individueller. 

Wenn du deinen Studienverlauf anpassen möchtest, beachte bitte: Vorlesungen in den Grundlagenfächern, den integrierenden Fächern und in den Sektoralplanungen werden in der Regel nur einmal pro Jahr angeboten. Ver­an­stal­tun­gen in den Querschnittsfächern (Module 15 bis 19) sowie die Seminare und Übungen (Module 25 bis 27) finden dagegen in jedem Semester statt. Außerdem ist für manche Module der vorherige Abschluss anderer Module notwendig („Teilnahmevoraussetzung“), auch darauf musst du achten. Details dazu findest du im Modulhandbuch.

Planst du ein Auslandssemester? Dann kann es sinnvoll sein, deinen Studienverlauf frühzeitig anzupassen. Je früher du planst, desto sinnvoller kannst du deinen Studienverlauf auf das Auslandssemester anpassen und z.B. verhindern, dass du Module schon belegt hast, die du gut an deiner Austauschuni hättest absolvieren können. Erfahrungsgemäß sind die Module, die wir in der Studien­struktur für das siebte Semester auflisten, auch gut im Ausland studierbar. Informiere dich gerne zu den Möglichkeiten, ein Auslandssemester über Erasmus finanziert zu bekommen.