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15. Wohn­ungs­polit­isch­es Kolloquium

Beginn: Ende: Veranstaltungsort: Rudolf-Chaudoire-Pavillon, Campus Süd, TU Dortmund
Veran­stal­tungs­art:
  • Ver­an­stal­tun­gen
  • Prüfungen
Illustrierte Häuser

Die Zukunft planen – Umsetzung von klimaneutralem Wohnen

Das diesjährige Wohnungspolitische Kolloquium (9:30 bis ca. 14:00 Uhr) zum Thema „Die Zukunft planen – Umsetzung von klimaneutralem Wohnen“, welches gemeinsam von der NRW.BANK und der Fakultät Raumplanung veranstaltet wird, richtet seinen Blick auf die Frage, wie das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 im Wohnen erreicht werden kann. Aus wohnungspolitischer, raumplanerischer, unternehmerischer und zivilgesellschaftlicher Perspektive wird das Kolloquium konkrete Anregungen für die eigene Arbeit in den Kommunen und Kreisen sowie in der Wohnungswirtschaft geben können.

Das 15. Wohnungspolitische Kolloquium findet am 02. Juni 2022 von 9:30 bis ca. 14:00 Uhr im Rudolf-Chaudoire-Pavillon an der TU Dortmund statt. Sie können sich bis zum 30. Mai 2022 unter dem folgenden Link für die Veranstaltung anmelden:

Anmeldung Wohnungspolitische Kolloquium

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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Die Wohnungsmärkte stehen vor einer großen gesellschaftlichen Herausforderung. Auch das Wohnen muss einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und Erzielung der Klimaneutralität bis 2045 in Deutschland und Europa leisten. Dabei kann die Umsetzung dieser Ziele nicht warten: Grundlegende Maßnahmen müssen sofort und in einem stetig steigenden Umfang eingeleitet werden.

Auf nationaler Ebene hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren in dieser Hinsicht vieles getan. Die alte Bundesregierung verabschiedete ein Klimaschutzgesetz, das die europäischen Vorgaben des Green Deals zur Klimaneutralität auf das Jahr 2045 vorzieht. Konkrete Maßnahmen wurden seitdem beschlossen: EH 55 soll ab dem nächsten Jahr Standard werden, gefördert wird dann ab EH 40. Heizungsanlagen sollen ab dem Jahr 2024 zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

Klar ist: es geht vor allem darum, den Wohnungsbestand zu optimieren. Damit kommen große Aufgaben und Herausforderungen auf die Bestandshalter – institutionelle wie auch Einzeleigentümer – zu. Aber auch die Nachfrageseite, insbesondere Mieter/innen und deren Verbände, muss sich mit der sozialen Verträglichkeit der zur Erreichung der Klimaschutzziele notwendigen Maßnahmen auseinandersetzen.

Zudem wird das Wohnen über die Klimaziele noch stärker als bisher mit anderen Themen, wie z. B. der Stadt­entwicklung und der Verkehrs­planung, verknüpft. Neue Formen der koordinierten Zusammenarbeit städtischer Akteure müssen gefunden und etabliert werden, um auch unter der Vorgabe der Klimaneutralität bis 2045 ein qualitätsvolles Wohnen gesellschaftlich nachhaltig zu gestalten. Folgende Leitfragen sollen auf dem Kolloquium diskutiert werden:

Wie kann das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 im Wohnen konkret erreicht werden? Wie können die hierfür notwendigen Schritte finanziert werden? Welche weiteren Herausforderungen entstehen für die Kommunen, Politik, Wohnungswirtschaft und zivilgesellschaftliche Akteure? Welche Auswirkungen für Vermieter/innen und Mieter/innen sind zu erwarten? Und nicht zuletzt: Lassen sich bereits heute gute Ansätze für eine gelungene Umsetzung der Klimaneutralitätsziele im Handlungsbereich Wohnen benennen?

15. Wohn­ungs­polit­isch­es Kolloquium - Flyer

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