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Pro­mo­tions­aus­schuss

Promotions­verfahren

Der Ablauf des Promotionsverfahrens ist wie folgt:

1. Annahme als Doktorand*in

Per­so­nen, die in der Fa­kul­tät Raum­pla­nung pro­mo­vieren wol­len, reichen ein Aufnahmegesuch als Doktorand*in beim Pro­mo­tions­aus­schuss der Fa­kul­tät Raum­pla­nung ein, bestehend aus dem Antragsformular, den Zeugnisunterlagen und Urkunden, sowie ggf. wei­te­ren geforderten Unterlagen. Im Ausschuss wer­den alle Voraus­set­zun­gen geprüft und die Auf­nah­me für eine bestimmte Zeitspanne erteilt (ggf. gibt es Auflagen für zu erbringende Prüfungsleistungen). Es erfolgt eine schriftliche Rückmeldung an die Antrag stellende Person.

Es wird dringend empfohlen, die Anmeldung als Doktorand*in un­mit­tel­bar zu Beginn des Promotionsvorhabens durch­zu­führen, da nur so gewährleistet wer­den kann, dass alle Zugangsvoraussetzungen Seitens des*der Kandidat*in erfüllt sind. So soll verhindert wer­den, dass es ggf. zu ei­nem späteren Zeitpunkt zu ei­nem erfolglosen Abbruch des Promotionsverfahrens auf Grund formaler Zugangsverletzungen kommt.

2. Eröffnung des Promotions­verfahren und Festlegung der Prüfungskommission

Mit der Eröffnung des Promotionsverfahrens bestellt der Pro­mo­tions­aus­schuss zwei Gutachter*innen der Dissertation. Vorschläge des*der Doktorand*in kön­nen berücksichtigt wer­den.

Vor Dissertationsabgabe muss der endgültige Titel beantragt und von der Prüfungskommission bestätigt wer­den. Des Weiteren muss der Doktorand bzw. die Dok­to­ran­din einen Antrag auf Zulassung der Prüfungskommission an den Pro­mo­tions­aus­schuss stellen.

Nach Fertigstellung der Ar­beit reicht der Doktorand bzw. die Dok­to­ran­din ins­ge­samt 4 Exemplare sowie 1 CD beim Pro­mo­tions­aus­schuss ein.

Das Prüfungsverfahren soll spätestens sechs Monate nach Vorlage der Dissertation ab­ge­schlos­sen sein.

3. Eingang der Gutachten und Festsetzung des Prüfungstermins

Nach dem Eingang der Gutachten beim Vorsitzenden des Promotionsausschusses wer­den diese durch den Pro­mo­tions­aus­schuss an die jeweils anderen Gutachter*innen/ Prüfer*innen verteilt.

Der Doktorand bzw. die Dok­to­ran­din legt den Disputationstermin fest und gibt ihn dem Pro­mo­tions­aus­schuss bekannt.

4. Einladung zur Disputation 

Die Einladung zur Disputation an alle Beteiligten des Verfahrens erfolgt durch den Pro­mo­tions­aus­schuss. Die Einladung beinhaltet ein Abstract und den Titel der Ar­beit.

5. Disputation

Die Disputation im Anschluss an den Vor­trag wird von ei­nem*einer Professor*in moderiert, der*die vom Pro­mo­tions­aus­schuss dazu bestimmt wird (meist ein Mitglied der Prüfungskommission). Nach der Prüfung kön­nen die Gutachter Auflagen zu notwendigen Änderungen und Ergänzungen an der Dissertationsschrift einbringen. Diese sind innerhalb von längstens 6 Wochen der Kandidatin bzw. dem Kandidaten mitzuteilen (per E-Mail mit Kopie an den Pro­mo­tions­aus­schuss oder im Gespräch. Hierzu teilt der Doktorand bzw. die Dok­to­ran­din ih­re aktuelle Adresse und E-Mail Adresse mit).

Nach bestandener mündlicher Prüfung kann auf Wunsch eine vorläufige Bestätigung ausgestellt wer­den, die den Erfolg der Promotionsprüfung bescheinigt.

6. Abgabe der veröffentlichten Pflichtexemplare

Der Doktorand bzw. die Dok­to­ran­din hat nach der Disputation 1 Jahr Zeit, die Ar­beit zu veröffentlichen.

Die Dissertation muss in angemessener Weise der Öffentlichkeit zugänglich ge­macht: Drei Exemplare müssen unentgeltlich an die Hochschulbibliothek zur Archivierung abliefert wer­den. Diese Exemplare müssen auf alterungsbeständigem holz- und säurefreiem Papier ausgedruckt und dauerhaft haltbar gebunden sein. Auf der Rückseite des Titelblattes ist die Veröffentlichung als Dissertation an der Fa­kul­tät Raum­pla­nung, TU Dort­mund unter Angabe des Dissertationsortes auszuweisen.

7. Promotionsurkunde

Nach Rückmeldung des Eingangs der Pflichtexemplare durch die Bibliothek der TU stellt das Dekanat die Original-Urkunde aus, holt die erforderlichen Unterschriften (Dekan bzw. Dekanin, Rektorin) ein und verschickt die Urkunde an die Dok­to­ran­din bzw. den Doktoranden. Der*die Kandidat*in ist erst nach Erhalt der offiziellen Urkunde berechtigt den aka­de­mischen Titel „Dr.-Ing.“ bzw. „Dr. rer. pol.“ zu führen.